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Ein
besonders Naturerlebnis bieten die Fischereireviere an der
Thaya im Frühjahr, wenn die Natur wieder grün
wird. Das Thayatal ist im Waldviertel weitgehend natubelassen.
Es gibt freie Fließstrecken, und aber auch viele Staubereiche
der Mühlen an der Thaya.
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| Die
Thaya in den letzten Apriltagen. |
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| Große
und kleine Fischer an der Thaya. |
Der
als Deutsche Thaya bezeichnete etwa 97 km lange Lauf bis
Raabs weist mehrere starke Richtungsänderungen auf.
Die größten Zubringer- oder Seitenbäche
im Bezirk Waidhofen an der Thaya sind der Thauabach
mit einem Einzugsgebiet von 107,2 km2, welcher rechtsufrig
bei Markl in der Nähe von Windigsteig in die Deutsche
Thaya mündet, sowie der Taxenbach, welcher ein
Einzugsgebiet von 156,2 km2 umfasst und linksufrig bei Peigarten
in die Deutsche Thaya mündet. Der Taxenbach entspringt
auf tschechischem Gebiet und vereinigt in seinem Unterlauf
sämtliche Bäche des nördlichen Waidhofner
Beckens. Zwischen Vitis und Raabs durchfließt die
Deutsche Thaya mehrere Gemeindegebiete: Schwarzenau, Windigsteig,
Waidhofen/Thaya, Thaya, Dobersberg, Waldkirchen und Karlstein.
In Raabs nimmt die Deutsche Thaya ihren auch als zweiten
Quelllauf bezeichneten Zubringer, die Mährische Thaya
auf.
Die
Mährische Thaya entspringt in Tschechien bei Spelkov
südöstlich von Trest auf rund 630 m ü. A.
und erreicht nach rund 60 km nördlich von Weikertschlag
Österreich. Nach ihrem ca. 17 km langen Verlauf in
Niederösterreich fließt sie in Raabs auf 400
m ü. A. mit der Deutschen Thaya zusammen.
In
Raabs vereinigt sich die Deutsche Thaya mit der Mährischen
Thaya und wird ab Raabs als Thaya bezeichnet. Das Einzugsgebiet
der Deutschen Thaya umfasst 772,7 km2 und das der Mährischen
Thaya 628,4 km2. Das gesamte Einzugsgebiet der Thaya beträgt
bei der Mündung in die March bei Hohenau etwa 13.403
km2.
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